Sturmtief "Franz" ist vorbeigezogen, aber "Orkan" VfB hat die SV Viktoria Aschaffenburg mit 5:0 (2:0) vom Platz gefegt. Die erste Spielminute war abgelaufen, da führte der VfB bereits mit 1:0.

Jonas Fries zog einen Freistoß von der rechten Strafraumkante nach innen, Fabian Eberle stieg am höchsten und köpfte aus acht Metern links unten ein. Das 2:0 in der 10. Minute war ein echtes Schmankerl. Eine Linksflanke wurde unzureichend abgewehrt, Markus Steinhöfer nahm den Abpraller aus 22 Metern direkt und die Kugel rauschte flach rechts unten ins Netz. Die Gäste hatte im ersten Abschnitt nur eine Möglichkeit, als Verkaj an Keeper Özhitay scheiterte. Der VfB war stets im Vorwärtsgang, doch weitere gute Möglichkeiten blieben ungenutzt.

Nach der Pause begannen die Gäste schwungvoller, doch die Tore machte der VfB. Einen Eckball verlängerte Eberle mit dem Kopf auf den zweiten Pfosten und Flo Grau schoss hoch ins Eck zum 3:0 ein (54.). Ein klasse Konter brachte in der 64. Minute das 4:0. Am eigenen Strafraum löste sich Roussel Nkangam, zog auf und davon, sein herrliches Zuspiel nahm Eberle mit und erhöhte freistehend auf 4:0. Nach 75 Minuten gab es Elfmeter für den VfB. Schäll hatte für Eberle aufgelegt und dieser wurde von Torhüter Birk zu Fall gebracht. Eberle verwandelte sicher zum 5:0 und krönte seine Leistung mit seinem dritten bzw. zwölften Saisontreffer. Erst in der Schlussminute kamen auch die Gäste noch zu einer guten Möglichkeit, doch Fritsch traf das Leder aus nächster Nähe nicht. Fazit: trotz schwer bespielbaren Platz eine überzeugende Leistung des VfB. Aschaffenburg war bemüht, aber ohne Björn Schnitzer lief nichts zusammen.

Der sehr symphatische Aschaffenburger Trainer Jochen Seitz äußerte sich auf der Pressekonferenz im vollbesetzten Sportheim natürlich enttäuscht über die 0:5 Packung, die Kritik an seine Mannschaft hielt sich jedoch in Grenzen: "Ich denke, dass die Niederlage deutlich zu hoch ausgefallen ist. Spielerisch haben wir gute Lösungen gefunden. Vier Gegentreffer aus Standardsituationen und ein Tor nach einem Konter, das geht gar nicht. Ich habe meinen kopfballstärksten Spieler gegen Fabian Eberle gestellt, doch auch das half nichts. Eberle ist aus meiner Sicht der beste Stürmer in der Regionalliga Bayern. Eichstätt spielt eine "geile" Saison und wir wünschen dem VfB weiterhin alles Gute." Leichter tat sich natürlich VfB-Trainer Markus Mattes: "Trotz der widrigen Platzverhältnisse haben die Zuschauer ein schnelles und anspruchsvolles Spiel gesehen. Die schnelle 2:0 Führung gab uns die Sicherheit um Aschaffenburg nicht gefährlich aufkommen zu lassen."

VfB: Özhitay - Steinhöfer, Schmidramsl, Zant (75.Eberwein) , Haas - Wolfsteiner, Fries, Schelle - Grau (70. Klinsman), Eberle, Nkangam (65. Schäll)

SV Vikt. Aschaffenburg: Birk, Dähn, Kizilyar, Beinenz, Verkaj, Herrer, Wittke (64. Fritsch), Schmidt, Verkamp (79. Cheron), Boutakhrit, Grünewald (46. Desch)

SR: Dr. Florian Kornblum

Zuschauer: 620

Tore: 1:0 (2.) Fabian Eberle, 2:0 (10.) Markus Steinhöfer, 3:0 (54.) Florian Grau, 4:0 (64.) Fabian Eberle, 5:0 (FE/75.) Fabian Eberle

Gelbe Karten:

VfB: Nkangam,                                         -             Aschaffenburg: Boutakhrit, Birk

   
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